Wenn ich da an die vielen Hochzeiten denke, die ich bisher begleiten durfte, so ist dieser Artikel eigentlich längst überfällig. Bald beginnt wieder die Zeit, in der meine Brautpaare mir nach und nach die geplanten Zeitabläufe für Ihren Trauungstag zusenden. Und ein wichtiger Punkt an diesem Tag ist die Brautvorbereitung. Ich hoffe, alle Bräutigame nehmen es mir nicht übel, wenn ich mich hier auf die weibliche Seite konzentriere – denn den anderen Part reserviere ich für einen eigenen Artikel.
Der Hochzeitstag wird in erster Linie von der Uhrzeit der Trauung bestimmt. Und von dieser Zeit ausgehend wird dann vor- und rückwärts gerechnet. Die Frage, wie lange eine Braut für Ihre Vorbereitung braucht, wird dabei sehr unterschiedlich bewertet. Nur eines ist sicher: der Bräutigam hat oft den entspannteren Part und viel Zeit.
Doch vielleicht muss es gar nicht so sein, sondern es ist einfach eine Frage der Sichtweise und der Gestaltung. Die Braut muss nicht beweisen, dass sie das Programm auch in 90 min durchziehen kann – sondern die Vorbereitung schon als einen wunderbaren Teil der besonderen Atmosphäre dieses Tages sehen. Und das Paradoxe:je mehr Zeit man dafür einplant, umso entspannter ist es – alle Beteiligten werden es genießen.
Die besten Zutaten für eine gelungene Brautvorbereitung:
Bitte nehmen Sie….
- einen angenehmen Raum, mit viel Licht, genügend Platz, ein paar Blumen, Musik
- man lädt die besten Freundinnen, Schwestern, seine Mutter, Trauzeugin ein – einfach Personen, die man um sich haben möchte, die gute Laune ausstrahlen und auch eine wirkliche Hilfe sein können, wenn es darauf ankommt. Und gerade an diesem Tag gibt es viel, was Sie mit Ihren Freundinnen zu teilen haben. Natürlich können Sie sich auch gemeinsam verschönern lassen. Ihre Visagistin macht Ihnen bestimmt ein attraktives Angebot.
- man lässt sich so richtig verwöhnen- ohne Zeitdruck
- man sorgt für einen kleinen Snack, idealerweise auch kombiniert mit frischem Obst
- Getränke dürfen nicht fehlen und außer Kaffee und Mineralwasser darf es auch gern ein Glas Prosecco oder Champagner sein
Alle Gäste werden staunen, wie strahlend Sie als Braut erscheinen. Und das liegt nicht nur an der talentierten Visagistin, dem extravaganten Kleid und der tollen Frisur. Der entspannte Vormittag hat dazu mindestens ebenso sehr beigetragen.
Vielleicht habt Ihr noch weitere Tipps? Was hat diese Stunden für Euch so besonders gemacht? Ich freue mich über jeden Kommentar!
Yvonne
Tags: Brauteltern, Brautvorbereitung, FAQ, Hochzeit, Hochzeitsfotograf, Hochzeitsfotografin Düsseldorf, Hochzeitsvorbereitung
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Gerne verwirkliche ich bei einem Paarshooting Locationwünsche meiner Brautpaare. Dieses Mal jedoch war es umgekehrt – Melissa und Christian haben mir meinen Locationwunsch erfüllt.
Da man im Januar ja nie so genau wissen kann, welchen Streich einem das Wetter spielt, hatte ich mir im Vorfeld natürlich auch Gedanken gemacht, wo wir eventuell Innenaufnahmen machen könnten. Während ich noch den Flug nach Hamburg gebucht hatte und mich auf die Suche nach einem Hotel begab, spielte mir der Zufall in die Hände. Ein kleines Hotel – ehemals ein Bordell mit plüschig-barocker Ausstattung in dem lt. Aussage der Visitenkarte “die Welt verkehrte”. Die Aufnahmen auf der Webseite waren vielversprechend und gegen eine kleine Gebühr stand auch einem Fototermin in diesem Etablissement nichts im Wege. Übrigens auch eine nette Idee, wenn man einmal ein etwas anderes Hotel sucht – anscheinend wird es auch sehr gerne für Hochzeitsnächte gebucht.
Ich bin immer wieder überrascht und dankbar, wie sehr mir meine Paare von Anfang an vertrauen und sich ohne eine Vorstellung davon zu haben, auf meine Ideen einlassen. Umso größer ist dann meine Freude, wenn ich sie mit solchen Bildern belohnen darf.
So konnten wir uns im Anschluss auch mit viel guter Laune zur Speicherstadt aufmachen und das Frieren hielt sich in Grenzen.

























Tags: Engagement, Engagement-Shooting, Hamburg, Hochzeitsfotografie, Location, Paarportraits, Paarshooting
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Angeregt von einer tollen Idee einer ehemaligen Braut, will ich dieses neue Jahr mit einer kleinen Rückschau auf 2009 bzw. Vorschau auf 2010 in meinem Blog starten.
Dankbar bin ich…
für die vielen Brautpaare, die sich auf meine Ideen einlassen – auch Ungewöhnliches lieben und zu Neuem bereit sind. Mir vertrauen und mir die Zeit widmen, so dass ich Ihnen als Resultat außergewöhnliche Hochzeitsaufnahmen liefern kann

Wo ich mich 2009 so überall herumgetrieben habe:
Ein schöner Nebeneffekt meines Berufes: man lernt oftmals Orte kennen, die man sonst wahrscheinlich nie gesehen hätte. Solingen, Münster, Fulda, Xanten, Köln, Bedburg, Heimerzheim, Witten, Goslar, Königstein, Hanau, Düsseldorf, den Sorpesee, Lich, Hamminkeln, das Kienzigtal, Frankfurt, Frankenthal, Bottrop, München, Hamburg und natürlich nicht zu vergessen Paris.

Was mich im Jahr 2009 überrascht hat:
- Wieviele Menschen, die ich noch nie vorher getroffen habe, mich angeschrieben oder gar angerufen haben – nur um mir zu sagen, wie sehr Ihnen meine Bilder gefallen.
- Meine Begeisterung für meine Hochzeitsalben ist ansteckend! Ich konnte im letzten Jahr vielen meiner Brautpaare ihr ganz persönliches Hochzeitsbuch überreichen.

Welche Leidenschaften ich 2009 entdeckt habe:
Wenn auch relativ harmlos – so muss ich doch gestehen, dass mich die Schuhe meiner Bräute und auch die der Gäste in ihren Bann gezogen haben und so konnte ich die eine oder andere Aufnahme meiner neuen Leidenschaft widmen.

Neue Erkenntnisse aus dem alten Jahr:
Auch wenn gesagt wird, man solle Berufliches und Privates nicht vermischen, so hat mir das letzte Jahr wieder einmal gezeigt, dass es zumindest für mich nicht gilt. Es erfüllt mich schon fast mit diebischer Freude, wenn ich sagen kann: “Ich mache es anders!” Oftmals ist es für Brautpaare während des ersten Kennenlerngespräches nicht nachvollziehbar, dass man mit seiner Hochzeitsfotografin eine Form von Vertrautheit erreicht. Die vielen Mails von ehemaligen Brautpaaren, Einladungen zu einem Wiedersehen, Weihnachtsgrüße, Dankeskarten und oftmals auch eine Geburtsanzeige, die mich 2009 erreicht haben, sprechen für sich. Aber vielleicht habe ich auch ganz besondere Paare.

Was mir leid tat
Da ich bereits viele Termine schon Anfang des Jahres vergeben hatte, häuften sich leider die Mails, in denen ich interessierten Brautpaaren mitteilen musste, dass ich zu ihrem Wunschtermin bereits vergeben bin. Manchmal möchte man sich zweiteilen können!

Wo ich mich 2010 herumtreiben werde
… zumindest in Mülheim, Hamburg, Krefeld, Rees, Bonn, Schwaz (Tirol), Iserlohn, Meppen, Düsseldorf, Wuppertal, Rom, Essen, Hünxe. Besonders freue ich mich über einige außergewöhnliche Engagementsessions in diesem Jahr – die wie so oft den Auftakt für die Hochzeitssaison 2010 bilden werden.
Das Jahr ist noch jung und noch nicht alle Ziele stehen wirklich fest.

Es ist schwierig, sich für das neue Jahr etwas zu wünschen, wenn das alte Jahr einen schon so positiv überrascht hat. Doch so einiges fällt mir noch ein:
Wünsche für das neue Jahr
- viele neue interessante Menschen kennenlernen
- weiterhin mit so viel sympathischen Menschen zusammenarbeiten zu dürfen
- ein gutes Gelingen meiner neuen Projekte 2010
- ein wenig Zeit, um sich bewusst werden zu können, wie schön sich das Leben anfühlt.

Und zum Schluss dieses Posts noch ein ganz persönlicher Satz: ein dickes Dankeschön an Britta! Ja, auch Sie durfte ich bei Ihrer Hochzeit mit Martin begleiten – der stetige freundschaftliche Kontakt und Austausch hat mich im vergangenen Jahr mehr als einmal bereichert. Und in 2010 probieren wir es einfach einmal mit einem Gemeinschaftsprojekt über das ich mich sehr freue.

Tags: Engagement, Hochzeitsfotografie, Hochzeitsfotografin, Hochzeitsreportagen, Rückschau
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Was macht man, wenn am Hochzeitstag im Januar die heftigsten Schneefälle seit 30 Jahren angekündigt worden sind? Ganz einfach – die Schuhe wechseln.
Man nimmt nicht nur diese wundervollen Brautschuhe mit:

Sondern auch diese:

Und zusammen sieht das dann so aus:

Weitere Bilder einer Winterhochzeit auf Schloss Broich in Mülheim folgen bald…
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Ich wusste, dass mir diese Frage irgendwann zum Jahresende hin begegnet. Was ist für Dich das Hochzeitsfoto des Jahres 2009, fragt Benni Wolf Hochzeitsfotografen in seinem Blog. Ehrlich gesagt, kann ich diese Frage gar nicht beantworten. So viele unterschiedliche Menschen sind mir begegnet. Jede Hochzeit war für mich einzigartig, voller wunderbarer Momente, die ich im Bild festhalten durfte. Und so gibt es nicht “ein” Hochzeitsfoto 2009 für mich, sondern unzählig viele.
Und so soll nur stellvertretend für alle ein Bild hier erscheinen, das diese vielen Momente symbolisiert:

Update 22. Dezember:
Mittlerweile haben auch andere Fotografen Benni Wolfs Frage beantwortet. Und die Ergebnisse findet Ihr hier:
http://www.hochzeitsfotograf-benniwolf.de/hochzeitsfotografen-blogparade-mein-top-hochzeitsfoto-2009
Tags: Ankunft der Braut, Hochzeitsfoto, Hochzeitsreportage
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Ich freue mich eigentlich immer über Komplimente über meine Arbeit. Manchmal allerdings treibt das seltsame Blüten. So entdecke ich durch Zufall, dass ein Fotostudio aus dem weiteren Umkreis sehr angetan von meiner Arbeitsweise war. So sehr, dass sie gleich ganze Blogartikel von mir in ihren FAQs untergebracht haben. “Denn wenn ich schon genauso arbeiten will, warum soll ich mir die Mühe machen, etwas Eigenes dazu zu schreiben”, werden sie sich wohl gedacht haben. Und so fiel auch die knappe Reaktion auf meine Bitte aus, das doch bitte zu entfernen (was sie leider nur teilweise mittlerweile gemacht haben) und die eigene Leistung auch mit ihren eigenen Worten zu beschreiben: das müsse ich doch wohl als Kompliment sehen. Was mir verständlicherweise nicht ganz leicht fällt.
Warum ich das hier veröffentliche, mag sich jemand fragen? Weil es viel mit mir und meiner Auffassung von Kreativität zu tun hat. Mir ist es wichtig, mich, meine Persönlichkeit und Individualität in meine Arbeit einzubringen. Und zwar immer und überall. Dazu gehört auch, dass ich mir selbst Gedanken mache, wie ich meine Arbeit beschreibe – denn alles andere wäre nicht echt. Natürlich habe auch ich wie jeder Mensch meine Inspirationsquellen, aber genau darum geht es: um den Unterschied zwischen Inspiration und unkreativer Kopie.
Wenn also jemand auf eine Seite stößt, auf der Texte aus meinem Blog Wort für Wort unter einem anderen Namen wiederzufinden sind, so sollte das ein Anlaß zum kurzen Nachdenken sein. Zumindest ich – und auch meine Kollegen der Hochzeitsfotografen Deluxe und viele andere wirklich kreative Kollegen – schreibe meine Texte selbst.
Yvonne Zemke
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Hallo Yvonne.
was für eine Fotosession, man kann förmlich die Liebe zwischen dein beiden beim ansehen spüren.
Tolle Arbeit.
VG Doreen
Liebe Yvonne, vielen vielen Dank für den sehr schönen Tag und die tollen Fotos. Wir sind überglücklich und können uns an den Bildern gar nicht satt sehen. Deine Idee mit dem Hotel war klasse und die Umsetzung ist dir wirklich gelungen. Wir hatten einen Riesenspaß und freuen uns schon auf den Sommer. Schade, dass wir noch so lange warten müssen. Liebe Grüße Melissa & Christian