Bereits am frühen Morgen herrschte rege Betriebsamkeit im Kloster Johannisberg. Lilien standen in dicken Bündeln bereit für die Tischdeko, die letzen Handgriffe im Trausaal wurden vorgenommen, die Sonne schickte bereits ihre Strahlen über die Weinberge. Der Festsaal des Kloster ist eine besondere Erwähnung wert – die Klosterkirche bildete ein spektakuläres Ambiente für Steffis und Jörgs Hochzeitsfeier.

Mein Tag fing mit der Vorbereitung des Bräutigams an. Es herrschte fröhliche Aufgeregtheit und ich war hin und weg, wieviel Liebe und Aufmerksamkeit die beiden in ihre Hochzeit gesteckt hatten. Auch wenn ich schon ahnte, dass die standesamtliche Trauung die Ouvertüre für dieses Fest gebildet hatte. Jörg hat sich für sein Outfit auch gegen jeden Standard entschieden und seine persönliche Note gewählt. Steffi bereitete sich im Kloster vor und hier und da konnte man schon etwas von “pretty in pink” erahnen.

Steffi und Jörg haben sich für eine freie Trauung ganz nach ihren eigenen Vorstellungen entschieden. Auch hier haben die beiden ein gutes Händchen bei der Auswahl bewiesen und den “Marry Man” Christoph Sauer gebucht. Er hat der Trauung eine sehr individuelle und emotionale Note verliehen. Und nicht nur das, er war als Zeremonienmeister auch die gute Seele für den weiteren Verlauf des Tages. So konnten sich Steffi und Jörg ganz auf ihre Gäste und sich selbst konzentrieren und die Abstimmungen aller beteiligten Dienstleister passierte völlig reibungsfrei und harmonisch.

Und wer sich schon immer gefragt hat, ob ein Eröffnungstanz unbedingt klassisch sein muss, der wurde bei dieser Hochzeit vom Gegenteil überzeugt. Steffi und Jörg hatten eine Choreographie zu “Zucker” von Peter Fox einstudiert, die neue Maßstäbe in Sachen Hochzeitstanz gesetzt hat.

Im Verlaufe des Abends lagen Zigarren bereit, wurden Cocktails gemixt, die Band Soulmade lieferte die musikalische Begleitung und jeder der Gäste wusste – diese Hochzeit wird man nicht vergessen!


Location: Hotel Kloster Johannisberg

Musik: Soulmade

Trauung: Marry Man, Christoph Sauer

Hairstyling und Visagist: MW Komplettstyling

Dekoration: Vogelei Event Design

Cocktails: Mobiler Bar Servie

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Letzte Kommentare:

  • Yvonne Zemke – Hochzeit im Rheingau | Hochzeitsfoto Blog:

    [...] Weitere Bilder dieser wunderbaren Hochzeit gibt es in meinem Hochzeitsfotografie-Blog [...]

  • Benni Wolf:

    Hey, super Fotos habt ihr da wiedergemacht. Besonders das vor-Vorletze und das wo sie einziehen gefallen mir.
    Weiter so.
    Gruß Benni

  • Remy:

    Fan, fan, fan as always! Great work, emotions, post processing, love it!




Zwei Wochen vor diesem Tag hatte ich Tina und Babak bereits bei Ihrer standesamtlichen Trauung am Rolandsbogen begleitet. Zu diesem zweiten Trauungstag hatte Babaks Familie  in liebevoller Arbeit eine persische Zeremonie für die beiden vorbereitet. Als Tina mich im November anrief und mir davon erzählte, musste ich mich erst einmal informieren. Eine persische Trauung – Liebe und Honig. Gar nicht so abwegig die Kombination, oder?  Eine große Verlobungsdecke geschmückt mit Zucker, Honig, Gebäck, dem Koran und Kerzen lag vor dem Brautpaar. Am Ende der Decke stand ein großer Spiegel, in dem sich das Brautpaar betrachten konnte. Eine Decke wurde über das Brautpaar gehalten und 4 glücklich verheiratete Frauen rieben Zucker über die beiden als Symbol des Glücks.

Ich denke, nicht nur ich, sondern auch viele Gäste empfanden bei dieser Zeremonie einen besonderen Zauber aus 1001 Nacht.

Das Schlosshotel Kommende Ramersdorf verfügte über ideale Räume für die Zeremonie, den Sektempfang und auch die Feier.  Bei schönem Wetter konnten Tinas und Babaks Gäste und auch deren Kinder das Gelände nutzen und abends das Barbecue noch lange genießen.

Frisur und Make-Up: Hairlounge No. 1

Location: Schlosshotel Kommende Ramersdorf

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Nachdem Steffi und Jörg mir einige Details Ihrer zwei Hochzeitstage geschickt hatten, wusste ich bereits, dass mir ein ganz besonderes Wochenende bevorsteht. Hier hatte ein Paar mit unendlicher Liebe für das Detail Ihr Hochzeitswochenende geplant.

So machte ich mich an diesem Freitag im Juni auf den Weg ins Rheingau. Begrüßt wurde ich mit strahlendem Wetter, beeindruckenden Weinbergen und einer liebevollen Hochzeitsgesellschaft. Der Tag sollte ganz im Stil der amerikanischen 50er Jahre stehen. So hatten Steffi, Jörg und auch die Gäste nicht nur ihr Outfit danach ausgerichtet…. ein rosafarbener Cadillac fuhr die beiden auf den Hof des Schlosses Vollrads, wo die beiden standesamtlich getraut wurden.

Nach einem amerikanischen Diner – was auch sonst? – verabschiedete ich mich von den beiden aber nur bis zum nächsten Tag. Und wer denkt, dass dies eine ganz besondere Idee für einen solchen Tag war, der darf schon gespannt sein auf die freie Trauung der beiden.

Ich hatte ja bereits ein Bild der beiden vorab gepostet – “The real thing”. Der Titel war nicht ganz meine Idee, sondern ich habe mich an die Inschrift der Ringe erinnert: “There’s nothing like…. the real thing”.

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  • Stefan von Schnewoli - Wir machen Film:

    Sehr geiles shooting. Ich steh ohnehin auf deine Schuhbilder (wann gibt es da mal wieder ein Best of?), aber die Serie hat wirklich was besonders. Weitermachen…

    LG
    Stefan




The real thing

Juni 13, 2010

Heute nur ein Bild – als kleine Vorschau auf Bilder einer wundervollen Hochzeit im Rheingau:

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  • Claude:

    Wunderbar ! Yvonne, ich liebe absolut deine Arbeit ! Mein deutsch ist ein bischen niedrig, es ist schwer zu sagen alles was ich möchte, also: BRAVO! Claude




Habe ich während unserer Telefonate vor der Hochzeit noch ein ganz entspanntes Brautpaar erlebt, so war der eigentliche Hochzeitstag doch recht aufregend für Susanne und Marc. Wie so oft räumte der Bräutigam das Feld und bereitete sich im Elternhaus vor, während im gemeinsamen Haus alle möglichen Kartons, Tüten und auch Verwandte und Freunde eintrudelten. Man blickt auf die Uhr…. noch viel Zeit…. ganz ruhig. Nun ist es an der Zeit, dass der Hairstylist/Visagist seine Arbeit tut. “Wie spät ist es?” , ist eindeutig die am häufigsten gestellte Frage. Dann bewundern alle Anwesenden die Braut und man stellt fest: “Wer hat an der Uhr gedreht,…?” Nun werden alle helfenden Hände benötigt. Die Wäsche, das Kleid, die Schuhe, der Schmuck, etwas Parfum? Aber auch an den Anwesenden wird noch das Eine oder Andere zurechtgerückt… jetzt kann es losgehen. Und ich glaube, es war ungefähr dieser Zeitpunkt, zu dem Susanne nicht mehr verbergen konnte, ziemlich aufgeregt zu sein.

Viele Blumenmädchen warteten schon gespannt auf die Braut, während der Bräutigam in der Kirche wartete, auch sie hatten an diesem Tag eine wichtige Aufgabe. Hätte Susanne in diesem Moment nicht gewusst, dass Marc bereits ungeduldig auf sie wartet – ich glaube sie wäre fast umgedreht. Und genau diese Aufregung, diese Nervosität gehört zu einem Hochzeitstag wie das Lachen und das Weinen, die Musik und der Tanz.

Es war schon ein ganz besonderes Gefühl als Susanne und Marc zum Sektempfang mittels eines Krans auf die Terrasse des Hotels Vierjahreszeiten in Iserlohn abgesetzt wurden, während ein Flugzeug ein Banner über den Himmel zog “Marc und Susanne, alles Gute zur Hochzeit!!”

Für die musikalische Stimmung sorgte die Band “Saxvibes” – wer noch eine Band und ein Faible für Saxophon hat…. das ist ein guter Tipp. Mich würde es freuen, sie auf einer meiner nächsten Hochzeiten wieder anzutreffen.

Location und Catering: Hotel Vier Jahreszeiten Iserlohn
Band:  Saxvibes

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Letzte Kommentare:

  • Paulina:

    Einfach nur traumhafte Fotos.

  • Wynn:

    Da hast du wieder wunderschöne Momente erwischt. Das Glück der beiden strahlt regelrecht aus ihren Augen und verzaubert den Betrachter.

  • Senta Schindler:

    Superschöne Bilder, besonders die Portraits im Auto und im Grünen sind so verträumt. Wunderschön!




Diese Hochzeit war für mich etwas Besonderes – eine Reise in meine 2. Heimat Tirol.  Dass mich Österreich aber mit so einem Wetter begrüßen musste, fand ich nun nicht wirklich nett: 6 °C, Regen, trüb. Und doch sind diese Aufnahmen ein guter Beweis dafür, dass der Sonnenschein nur einen ganz kleinen Anteil an einer wundervollen Hochzeit und entsprechenden Aufnahmen hat.

Denise und Jürgen habe ich bereits in der Weihnachtszeit besucht, als ich gerade in der Nähe im Skiurlaub war. Schon da erzählten Sie mir, dass sie sich für die Feier etwas ganz Anderes als das Übliche ausgesucht hatten – ein Holzsägewerk ! Somit war auch gleich klar, welche Kombination ich für die Ringshots wählen würde.

Ganz entspannt fing der Tag mit der Vorbereitung der Braut und des Bräutigams an, die Trauung fand im Benediktinerstift St. Georgenberg statt. Nach der “Abgabe” (ein kleiner Empfang nach der Trauung mit Wein und Brot) machte sich die Hochzeitsgesellschaft auf den Weg nach Fügen. Begrüßt wurden sie von einer Musikkapelle und Marketenderinnen, an denen selbst ich nicht vorbei kam, ohne einen Obstler zu trinken. An dieser Stelle muss ich Jürgen noch einmal danken, der Denise überredet hat, noch ein paar Aufnahmen auf dem Platz des Sägewerkes zu machen. Bräutigame werden oft unterschätzt!

Im weiteren Verlauf des sehr turbulenten und fröhlichen Abends, der von der  Band “Ratbatblue” begleitet wurde, gab es für mich noch ein Debut: ich begleitete die Brautentführung, musste mit einem fremden – aber netten  - Mann tanzen und stiftete die Braut an, Anhalterin zu spielen, um wieder zurückzukehren. Da hat mich meine alte Heimat dann nicht enttäuscht: ein Auto blieb stehen, machte spontan Platz auf der Rückbank und fuhr uns zurück zur Feierlocation. Ich bin mir nicht sicher, ob das bei uns in Deutschland so spontan funktionieren würde.

Fazit: in Tirol kann man tolle Hochzeiten feiern und ich würde mich freuen, mich bald wieder auf den Weg dorthin machen zu dürfen.

An den Wänden des Treppenhauses im Holzsägewerk standen verschiedene Weisheiten, diese erschien mir sehr passend für den gelungenen Start der beiden in eine gemeinsame Zukunft.

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Letzte Kommentare:

  • Mona:

    Ganz tolle Bilder :-)
    Und was für ein Zufall, wir haben im Mai auch eine Hochzeit beim Binder Holz und anschliessend in der Sichtbar begleitet :-)

    lg Mona

  • Yvonne Köhne:

    Hallo Yvonne, mal wieder tolle Bilder. Die Holzwerkserie gefällt mir besonders gut. Sehr schön auch der Kuss vor der alten Tür. Gruß aus Münster Yvonne




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