Es war bisher der heisseste Tag des Jahres, das Termometer kam ziemlich nah an die 40 °C.  Doch wenn ich an den Hochzeitstag von Sophie und Moritz denke, werde ich nicht zuerst daran denken, sondern an wundervolle Deko-Ideen, kubanische Musik, die gleichzeitige Vorbereitung von drei temperamentvollen Schwestern,  Südamerika und eine herzliche, tanzbegeisterte Hochzeitsgesellschaft.

Sophie und Moritz hatten ziemlich klare Vorstellungen davon, wie ihre Hochzeitsfeier aussehen soll. Monate vor diesem Termin zeigten die beiden mir zwei Lagerhallen: “Hier werden wir feiern!”. Jeder, der diese Räumlichkeiten am Hochzeitstag sehen durfte, hatte nur eine ungefähre Vorstellung davon, wieviel Energie und Ideen die beiden da reingesteckt haben. Es war wirklich überwältigend und auch zugleich wunderbar passend zum Vintage-Stil, für den Sophie eine Schwäche hat. Für mich als Fotografin waren die Vorgaben für die Portraits der beiden traumhaft: sie wünschten sich natürlich wirkende Aufnahmen ohne Kitsch und passend zum Stil der Hochzeit.

Zu später Stunde erklangen kubanische Klänge von “Mayari Son” die gesamte Hochzeitsgesellschaft konnte sich dieser Stimmung nicht entziehen und tanzte ausgelassen zu südamerikanischen Rythmen. Die ecuadorianischen Wurzeln von Sophies Familie konnte man bei jedem Tanzschritt erkennen.


Es war ein heißer Sommertag, den Nele und Jan-Martin sich für ihre Hochzeit ausgesucht hatten.  Die beiden hatten in den letzten Wochen vor Ihrem großen Tag noch einmal die eine oder andere Aufregung erlebt – so haben sie mal eben die Feierlocation gewechselt. Ich weiß, ich wiederhole mich: letztendlich wird es immer genauso, wie es sein sollte!

Die Nacht vor ihrer Hochzeit verbrachten die beiden getrennt und so startete jeder ganz in Ruhe mit seiner Vorbereitung auf das große Fest. Familie und Freunde versammelten sich vor der Kirche St. Laurentius in Mülheim Mintard und warteten gemeinsam mit dem Bräutigam auf das Eintreffen der Braut. Der Auftritt ist Dir gelungen Nele!

Gerade als wir mit den Portraits begonnen hatten, wurde es dunkel  und ein Gewitter kündigte sich an – kein Grund für uns drei unsere Pläne zu ändern: der Himmel bekam diese besondere Verfärbung und bildete einen tollen Kontrast zu den beiden. Selbst der Regen tat dann keinen Abbruch und so konnte das entstehen, was die beiden sich so gewünscht hatten: tolle Portraits!

Location: Lederfabrik, Mülheim an der Ruhr


Habe ich während unserer Telefonate vor der Hochzeit noch ein ganz entspanntes Brautpaar erlebt, so war der eigentliche Hochzeitstag doch recht aufregend für Susanne und Marc. Wie so oft räumte der Bräutigam das Feld und bereitete sich im Elternhaus vor, während im gemeinsamen Haus alle möglichen Kartons, Tüten und auch Verwandte und Freunde eintrudelten. Man blickt auf die Uhr…. noch viel Zeit…. ganz ruhig. Nun ist es an der Zeit, dass der Hairstylist/Visagist seine Arbeit tut. “Wie spät ist es?” , ist eindeutig die am häufigsten gestellte Frage. Dann bewundern alle Anwesenden die Braut und man stellt fest: “Wer hat an der Uhr gedreht,…?” Nun werden alle helfenden Hände benötigt. Die Wäsche, das Kleid, die Schuhe, der Schmuck, etwas Parfum? Aber auch an den Anwesenden wird noch das Eine oder Andere zurechtgerückt… jetzt kann es losgehen. Und ich glaube, es war ungefähr dieser Zeitpunkt, zu dem Susanne nicht mehr verbergen konnte, ziemlich aufgeregt zu sein.

Viele Blumenmädchen warteten schon gespannt auf die Braut, während der Bräutigam in der Kirche wartete, auch sie hatten an diesem Tag eine wichtige Aufgabe. Hätte Susanne in diesem Moment nicht gewusst, dass Marc bereits ungeduldig auf sie wartet – ich glaube sie wäre fast umgedreht. Und genau diese Aufregung, diese Nervosität gehört zu einem Hochzeitstag wie das Lachen und das Weinen, die Musik und der Tanz.

Es war schon ein ganz besonderes Gefühl als Susanne und Marc zum Sektempfang mittels eines Krans auf die Terrasse des Hotels Vierjahreszeiten in Iserlohn abgesetzt wurden, während ein Flugzeug ein Banner über den Himmel zog “Marc und Susanne, alles Gute zur Hochzeit!!”

Für die musikalische Stimmung sorgte die Band “Saxvibes” – wer noch eine Band und ein Faible für Saxophon hat…. das ist ein guter Tipp. Mich würde es freuen, sie auf einer meiner nächsten Hochzeiten wieder anzutreffen.

Location und Catering: Hotel Vier Jahreszeiten Iserlohn
Band:  Saxvibes

Letzte Kommentare:

  • Paulina:

    Einfach nur traumhafte Fotos.

  • Wynn:

    Da hast du wieder wunderschöne Momente erwischt. Das Glück der beiden strahlt regelrecht aus ihren Augen und verzaubert den Betrachter.

  • Senta Schindler:

    Superschöne Bilder, besonders die Portraits im Auto und im Grünen sind so verträumt. Wunderschön!


Astrid und André durfte ich 2008 als Gäste bei der Hochzeit von Britta und Martin kennenlernen. Natürlich freute es mich sehr, dass die beiden sich sofort an mich erinnert haben, als sie mit ihren eigenen Hochzeitsplanungen begonnen hatten. Britta und Martin waren natürlich bei dieser Hochzeit auch dabei – dieses Mal als Gäste.

Astrid bereitete sich in ihrem Elternhaus vor und wurde anschließend von ihrem stolzen Vater in die Kirche begleitet, wo André schon ziemlich aufgeregt auf sie wartete.  Nach der Trauungszeremonie und vielen Glückwünschen stieg das Paar in einen Jaguar MK II aus dem Jahr 1964 und fuhr nach Willich zum Kaiserhof, wo bis in die Nacht gefeiert wurde.

Dass Astrid und André bereits jetzt ein eingespieltes Team sind, konnte man bereits auf der Tanzfläche erkennen. So manch ein Gast wird beeindruckt gewesen sein – da bin ich mir sicher!

Location: Kaiserhof

Visagistin: Alexandra Haack

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  • Remy:

    awesome work!


Was mich heute Morgen sehr gefreut hat: eine meiner Hochzeitsreportagen – Anne und Franc – wurde heute auf der Webseite der International Society Of Professional Wedding Photographers veröffentlicht.

Und weil das alleine viel zu wenig für einen Blogeintrag ist, folgt hier noch ein Bild des Tages:

Ein Bild aus dem letzten Sommer. Ausnahmsweise einmal nicht in der Originalbearbeitung, sondern in anderer Tönung und Ausschnitt.

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Eines meiner Lieblingsthemen – Schuhe:

31mm (EF 16-35L II) – f2.8 – ISO800 – 1/40s

Apropos Brautschuhe: in Deutschland scheinen einige wenige Modelle der Marktführerin meist zu den Favoriten zu gehören. Aber es lohnt sich, die Augen offen zu halten – gerade in diesem Bereich passiert sehr viel. Und wer immer schon einmal davon geträumt hat, in Schuhen von Prada, D&G oder Cavalli zu heiraten, sollte einmal das Angebot von Rüschen-Prinzessin (oder hier auf Facebook) beobachten. Und übrigens – Brautschuhe müssen nicht immer weiß sein ;-)

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