Engagement-Aufnahmen werden typischerweise einige Wochen vor Ihrer Hochzeit gemacht. Eine gute Gelegenheit sich besser kennenzulernen, herauszufinden, welche Posen für Sie am besten wirken, was sie mögen und was nicht – sehen Sie es als warm-up für Ihren großen Tag.

Natürlich gibt es keinen festen Dresscode und die Wahl der Kleidung hängt vor allem davon ab, worin Sie sich wohlfühlen, welche Kleidungsstücke Ihren Geschmack treffen. Stellen Sie sich vor, ich würde Carrie Bradshaw auffordern, nur in Jeans und T-Shirt zu erscheinen…

Da meine Brautpaare aber immer wieder für Anregungen dankbar sind, möchte ich Ihnen ein paar Hinweise geben, die Ihnen vielleicht behilflich sind.

Manche der Tipps beruhen auf Hinweisen von Marianne Wilson in ihrem Blog (http://www.mariannewilsonblog.com/what-to-wear/), die freundlicherweise die Übersetzung von einigen Teilen ihres Textes begrüßt hat. Insbesondere die Ideen für “Do’s and Do not’s” sind einfach nur toll!

  • Nehmen Sie Rücksicht auf den WetterberichtEngagementshooting
    Ganz egal, wie umwerfend Sie in diesem leichten Top aussehen, Sie werden sich nicht wohlfühlen, wenn Sie es bei 15 ° C tragen. Es gibt schöne Jacken oder Trenchcoats, die auf Bildern richtig gut aussehen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie das Wetter mitspielt – kleiden Sie sich in Schichten . Aus- oder anziehen kann man sich dann ganz nach Bedarf und Wohlbefinden.

  • Schenken Sie Ihren Schuhen mindestens die gleiche Aufmerksamkeit wie der Wahl des T-Shirts oder des Hemdes
    Auf vielen Bildern wird man sehen, was Ihre Füße tragen – auf manchem Aufnahmen werden sie vielleicht sogar gesondert in Szene gesetzt.
    Absatzschuhe sehen bei Frauen immer gut aus – muss aber nicht sein. Wenn Sie lieber Chucks tragen wollen – warum nicht?
    Falls Sie sich für High-Heels entscheiden – bringen Sie ein zweites Paar bequeme Schuhe zum Laufen mit.

  • Abgestimmt auf die Location
    Flip-Flops passen prima zu einem Strandshooting – in die Stadt passen dafür andere Schuhe besser.

  • Lieber eine Nummer zu groß oder eine Nummer zu klein?
    Weder noch. In einem Outfit, was zwickt und spannt – fühlt man sich nicht wohl. In einem Outfit, welches an jedem Ende schlabbert sieht man schnell verloren aus.
    Ärmellose Oberteile sehen nur in den seltensten Fällen vorteilhaft aus.

  • Partnerlook: Nein! – Abstimmung des Stils: Ja!
    Vielleicht passen Sie sich einfach dem Stil Ihrer Partnerin an. Hat Sie sich für ein Cocktailkleid und Pumps entschieden? Dann wählen auch Sie die etwas adrettere Variante – vielleicht ein schickes Hemd und Sakko. Ist für sie klar: Jeans und coole Stiefel? Dann wählen Sie z.B. das gutsitzende T-Shirt.

  • Farbmanagement
    Hier ist die Kunst, farblich abgestimmt – aber nicht identisch zu wählen. Schnell führt das wieder zu einer Art „Partnerlook“. Entscheiden Sie sich einfach für eine Farbfamilie. Z.B. warme Töne oder kalte Töne. Oder Sie eine helle Variante des Farbtons, er den gleichen Farbton in dunkel. Will keiner auf seine Lieblingsfarbe verzichten? Dann achten sie bitte darauf, dass die Farben sich nicht „beißen“.

  • Vorschlag für Unentschlossene:
    Er: eine nette dunkle Jeans, ein Polohemd und ein nettes Jacket
    Sie: Hübsche Jeans in Verbindung mit einem eleganten oder schickem Oberteil, ein Spritzer Farbe oder Muster, modischer Schmuck und High-Heels. Alternativ: eines Ihrer Lieblingskleider.

    Ein klassisches Cocktail-Kleid ist immer eine gute Wahl!

  • Vermeiden Sie unruhige Muster, Karos, Streifen o.ä. oder zu grelle Farben
    Wählen sie einfache Muster und gedecktere Farben.

  • Spice-it-up
    Geben Sie Ihrem Outfit den letzten Schliff mit modischem Schmuck (z.B. eine originelle Kette) und hübschen Schuhen, einem schicken Schal, Blumen o.ä.

  • Frauen lieben Handtaschen – machen Sie eine Ausnahme!
    Außer die Handtasche soll mit auf die Aufnahmen.;-) Denn ansonsten werden Sie dauernd damit beschäftigt sein, einen Ort zu finden, wo sie sie ablegen können.Engagement-Shooting

  • Tragen Sie etwas, in dem sie sitzen, laufen, rennen, liegen und sich drehen können.

  • Lieben Sie die Abwechslung?
    Dann bringen sie einfach eines zweites Outfit und wir wechseln die Location. Hier bietet sich an einmal die lässige Variante und als Alternative

  • Bringen Sie einen kleinen Spiegel, eine Bürste und etwas Puder, Lippenstift mit.

  • Abhängig davon, welche Art von Shooting Sie wünschen:
    Kleiden Sie sich bestmöglich und wenn möglich lassen Sie Ihr Make-up und Ihre Frisur professionell machen – auch wenn Sie einen natürlichen Look wünschen. Vielleicht ist es eine gute Gelegenheit, die Visagistin für den Hochzeitstag schon einmal zu testen?

  • Das Wichtigste: Seien Sie entspannt!
    Je mehr Spaß sie bei den Aufnahmen haben – desto schöner werden Ihre Aufnahmen. Für die Kleidung bedeutet dies – ziehen Sie nichts an, worin Sie sich verkleidet vorkommen – seien Sie mutig, kreativ, auch verrückt – aber nicht fremd.

6 Dinge, die sie nicht wählen sollten:

  • Stark gemusterte Kleidung

  • Horizontale Streifen oder auch breite Streifen

  • Oberteile mit großen Logos oder großen Schriftzügen – halten Sie es klassisch

  • Sehr kurze oder bauchfreie Kleidung

  • Zu großflächig grelle Farben – einige Farbtupfer sind aber in Ordnung

  • Exakt identische Outfits (Partnerlooks). Abgestimmt ja – identisch nein

Ideen:

  • Bringen Sie doch einfach Sonnenbrillen mit

  • Eine große Karte mit Schriftzug „Save the date“ oder auch „Thank you“

  • Evtl. Skateboards, Inliner o.ä.

  • Etwas, was Ihre Beziehung einzigartig macht oder ganz typisch für Sie ist.

Paarshooting

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Letzte Kommentare:

  • Marco Schwarz:

    Hallo Yvonne,

    sehr schöner Beitrag, und auch sehr gut geschrieben!

    Viele Grüße,

    Marco

  • Ana:

    wow
    das wurde total schön beschrieben!!!!!
    lg
    Ana


Sind sie auch bundesweit tätig? So in etwa lautete die Anfrage von Sandra und Andi. Natürlich – und so bin ich am 11.10.2008 zu der Hochzeit der beiden nach Hanau in der Nähe von Frankurt gereist.

Für die Paaraufnahmen hatten Sandra und Andi großzügig Zeit eingeplant und Ihre Idee, diese in der Altstadt von Steinheim zu machen, stellte sich als großartig heraus. Überall konnte man die Farben des Herbstes entdecken. Die Trauung fand anschließend im eindrucksvollen Schloss Philippsruhe am Ufer des Mains statt. Abgeschlossen wurde der Tag mit einer Feier im Gewölbesaal, die allen bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Die Ähnlichkeit des Bräutigams mit George Clooney ist kaum zu übersehen und wenn es nach Andi geht, dann hat George den coolen Blick auch von ihm abgeschaut ;-) Sandra hat die wundervollsten Augen, die ich je gesehen habe und hätte ich sie nicht selbst fotografiert, hätte ich an deren Echtheit gezweifelt.

Doch seht selbst …..

 

Letzte Kommentare:

  • Jürgen P.:

    Klasse Bilder! Tolle Bildkompositionen. Die Ideen Top umgesetzt, …mehr kann und brauch man gar nicht zu sagen!

  • Marianne L.:

    Liebe Yvonne, das sind ja Traumbilder von Ihnen. Klar, bin ich stolz, die Mutter dieser tollen Tochter – und natürlich die Schwiegermutter dieses tollen Mannes – zu sein. Immer wieder schaue ich mir die Bilder an und denke an den herrlichen 11. Oktober zurück, der durch Sie so wunderschön festgehalten wurde. Sie waren ja wirklich überall und immer am richtigen Ort ohne dass man Sie gemerkt hat. Ganz ganz tolle Arbeit haben Sie da geleistet. Vielen herzlichen Dank, der Tag bleibt uns immer in toller Erinnerung. Liebe Grüße aus Steinheim
    Marianne Lemmer

  • Sandra & Andi:

    Liebe Yvonne, vielen vielen Dank für die tollen Bilder im Blog und den netten Kommentar :-) Du hast wirklich einmalig schöne Hochzeitsbilder gemacht. Es war ein wunderschöner Tag für uns, den wir Dank der schönen Bilder immer wieder neu erleben können. Es hat von Morgens bis Nachts (oder wieder Morgens) riesen Spaß mit Dir gemacht und uns sehr gefreut, dass Du auf der Feier fast bis zum Ende durchgehalten hast :-) )

    Ganz liebe Grüße aus Steinheim
    Sandra & Andi

  • Alex H.:

    Mensch, Yvonne & Michael, ihr werdet von Mal zu Mal besser! Wobei das hier kaum zu toppen sein wird.
    Hervorragende Arbeit!

    Liebe Grüße aus Hannover
    Sanne & Alex

  • Stephanie B.:

    Wow die beiden stammen anscheinend direkt aus Hollywood.
    Wunderbar sehen die beiden aus – und diese Fotos. Wow. wunderschön.
    LG Stephanie


Make up? Make up!

August 19, 2008

An alles gedacht? Brautkleid, Brautschuhe, Brautschmuck, Hochzeitsauto, Fotografin, Location, Essen, Frisur?

Da war doch noch etwas? Make-up? Make-up! Oftmals wird das Thema ganz am Rande behandelt. In manchen Fällen nimmt man den einfachen Weg und fragt einfach im Friseursalon, ob sie nicht auch das Make-up machen würden. Produkte, die man selbst zu Hause verwendet, kann man dann oftmals auch gleich mitbringen. Klingt doch praktisch… und man will ja auch nicht fremd aussehen.

Als Fotografin, die inzwischen so manche Hochzeit von Beginn bis nach Mitternacht begleitet hat, möchte ich Ihnen einen wirklich guten Rat mitgeben: Tun Sie es nicht, gönnen Sie sich ein professionelles Make-up!

Den Unterschied, den die Arbeit einer professionellen Visagistin ausmacht, konnte ich oft schon während der Aufnahmen, spätestens jedoch bei der Bearbeitung der Hochzeitsfotos in den Tagen nach der Hochzeit ganz deutlich feststellen. Die professionelle Arbeit einer Visagistin kombiniert mit den geeigneten Produkten bilden einen wichtigen Grundstein für Ihr Selbstbewusstsein an dem großen Tag und für die Aufnahmen, die Sie noch Jahre später an Ihren Hochzeitstag erinnern sollen.

 

Ob ich einen Tip habe? Na klar! Schon bei der nächsten Hochzeit werde ich wieder mit Alexandra Haack zusammenarbeiten können! Eine professionelle Visagistin mit Erfahrung im Bereich Film, Fernsehen, Fotografie und Musik. Braut und auch ich als Fotografin freuen sich darüber!

 

 Link: http://www.alexandra-haack.com

 

 


Ab in den Süden….

Juli 19, 2008

Dieses Mal hat es mich einige hundert Kilometer weiter in den Süden von Deutschland in die Nähe von Augsburg verschlagen. Um auch ja rechtzeitig zur Brautvorbereitung vor Ort zu sein, reiste ich bereits einen Tag vor Sonjas und Stefans Hochzeit an. 

Eine bildhübsche Braut in einem entzückenden Brautkleid, ein aufgeregter Bräutigam, eine gefühlvolle Zeremonie, eine liebevolle Familie und jede Menge Freunde…

An dieser Stelle noch ein ganz herzliches Dankeschön an die Bräutigameltern, Christine und Joseph, für die herzliche Unterkunft in ihrem Haus.

Hier ist eine Auswahl von Momenten des Tages aus meiner Sicht. Die Brautvorbereitung und Impressionen des wundervollen blau-weißen Himmels in Bayern verdienen einen eigenen Beitrag – der folgt in Kürze.

Letzte Kommentare:

  • Albert Niedermeyr, haus des bildes, mering:

    hallo yvonne, erst einmal meine allerhöchste anerkennung für die traumhaften aufnahmen von Sonja und Stefan (ich kenne beide nicht, bin aber auf euch aufmerksam geworden über die bräutigammutter).genau dass ist der blick und das feeling (und natürlich die technik) die man für solch einen tag als fotograf/in benötigt. nach ca. 300-400 fotografierten hochzeiten glaube ich zu wissen wovon ich rede. selten habe ich solch eine hohe qualität bei der fotografie UND bei der nachbearbeitung gesehen – nocheinmal RESPEKT. weiter so – nur die qualität wird auf lange sicht überleben.
    gruß albert

  • Sonja und Stefan:

    Hallo Yvonne und Michael!

    Das ist ja der Wahnsinn wieviele tolle Bilder bei unserer Feier entstanden sind. Uns kommts so vor, als hättet ihr alles fotografiert-es sind wirklich alle Emotionen und wichtigen Momente festgehalten. Echt super!!!
    Danke auch nochmal, dass ihr wegen uns die Strapazen des langen Anreiseweges auf euch genommen habt.
    Durch die vielen schönen Fotos, werden wir diesen Tag immer in guter Erinnerung haben.

    Ihr seht wir sind restlos begeistert uns fehlen fast die Worte.
    Ein RIESENDANKESCHÖN!!!!!!

    von Sonja und Stefan


Bildbearbeitung

Juni 16, 2008

Keine Lust auf die üblichen Portraits? Hier sind ein paar Beispiele dafür, was für einen Einfluss die anschließende Bearbeitung auf die Hochzeitsportraits hat.

Die digitale Fotografie hat das Phänomen der sogenannten “Shoot-and-Burn”-Hochzeitsfotografen hervorgebracht. Bewaffnet mit einer Handvoll Speicherkarten werden während der Hochzeit unzählige Bilder im Jpeg-Format geschossen, die es manchmal schon am Abend zur Feier auf DVD gebrannt zu sehen gibt. Diese Art der Fotografie ist in der Regel billig, kaum mehr Aufwand als für die Urlaubsschnappschüsse - aber ist sie auch preis-wert? Denn um zeitlose Ergebnisse zu erzielen, bedarf es meiner Meinung nach viel mehr.

Schon zu analogen Zeiten war nicht nur das Negativ entscheidend für das fertige Ergebnis, sondern auch die Entwicklung im Labor. Verwendete Chemikalien, Entwicklungszeit und Behandlung hatten Einfluss auf die fertigen Bilder. Jeder gute Fotograf beherrschte die entsprechenden Techniken oder arbeitete mit einem Labor zusammen, auf deren Arbeit er sich verlassen konnte.
Heute entspricht die digitale Rohdatei (raw) dem analogen Negativ. Diese Datei kann mit entsprechenden Programmen auf die verschiedenste Weise entwickelt werden. Es gibt es automatische Unterstützung, aber wie bei einer Negativentwicklung erfordert jedes Bild eine spezielle Behandlung, wenn das Ergebnis über den durchschnittlichen Standard hinausgehen soll.  Natürlich ist dieser Prozess zeitaufwändig und erklärt, warum die Bilder nicht schon nach wenigen Tagen vorliegen.  Aber das Ergebnis ist es wert – denn diese Bilder ihrer Hochzeit begleiten sie ihr Leben lang.

Hier folgen als Beispiel einige Umsetzungen eines klassischen Motivs.

  1. Farbumsetzung mit hohem Kontrast und selektiver Belichtung

2.  Split-Tone

3. Schwarz-Weiß mit hohem Kontrast, teilweise nachbelicht

4. Alternative Split-Tone-Umsetzung


Am 10. Mai war es soweit – Michaela und Lars gaben sich in der Wolkenburg das Ja-Wort.

Ich durfte bereits dabei sein, als Michaela sich in einem extra dafür vorgesehenen Zimmer in der Wolkenburg von einer hübschen Frau in eine zauberhafte Braut verwandelt hat. Begleitet von Ihrer besten Freundin und Trauzeugin Verena entstand trotz aller Aufregung eine entspannte und heitere Stimmung.

Auch wenn Lars bis zuletzt dementierte, aufgeregt gewesen zu sein, konnte er es dann doch kaum erwarten, Michaela endlich zu sehen.

Im Kreise ihrer Familie und ihrer besten Freunde gaben sie sich in einem stilvollen Ambiente der Wolkenburg das Ja-Wort. Erschien mir der Trauungsraum “Margeaux” bei meiner Besichtigung schon eindrucksvoll, so haben sich die Mitarbeiter der Wolkenburg bei der Dekoration für diesen großen Tag wieder selbst übertroffen.

 

Wie schon beim Polterabend, machten es mir Michaela und Lars wirklich einfach, sie bei den Portaitaufnahmen wunderschön in Szene zu setzen.  Keine Location war vor uns sicher, bis hin zur Domplatte. Viele wundervolle Aufnahmen sind im Laufe des Tages entstanden und halten den Hochzeitstag der beiden lebendig fest.

 

Hochzeit Wolkenburg


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