Auch wenn es bereits wieder viel zu spät geworden ist (könnte bitte jemand in der Hochzeitssaison jedem Tag 8 Stunden hinzufügen?), möchte ich nun endlich die kleine Preview fortsetzen. Annika und Matthew hatten sich bereits in den USA trauen lassen, Ihre kirchliche Trauung wollten Sie aber in Annikas Heimat feiern. Die beiden hatten eine klare Vorstellung, wie Ihr Hochzeitstag verlaufen soll. Das erste Zusammentreffen sollte ganz in Ruhe stattfinden – vor der Trauung, ohne Familie und ohne Freunde, nur sie selbst. Na ja, einer durfte schon dabei sein: ich! Es war schon etwas Besonderes für mich, nicht nur diesen “first look” zu begleiten, sondern auch gleichzeitig zum ersten Mal auf das Paar zu treffen.

Ob es das Charisma der beiden oder die Vorfreude auf die Zeremonie war (wahrscheinlich war es die Kombination): ich denke, es ist mir gelungen, diese besondere Stimmung in Bildern festzuhalten, damit Sie auch visuell für die Zukunft erhalten bleibt.

Annika und Matthew haben der Trauung mit Ihren persönlichen “vows” – den Gelöbnissen – eine ganz persönliche und emotionale Note gegeben.  Und wenn man dabei die Gesichter ihrer Gäste betrachtet hat, dann war einem ganz schnell bewusst, dass sie für alle ein ganz besonderes Paar sind.

Annikas Großmutter stellte Ihr Grundstück zur Verfügung, damit die Hochzeitsgesellschaft im Anschluss an die Zeremonie stimmungsvoll bis in die Nacht feiern konnte. Nein, es war kein Schloß, keine Kutsche, keine Bigband, die die beiden sich ausgesucht hatten – es war das, was eine Hochzeit sein soll: ein wundervolles Fest mit Familie und Freunden, die einem wichtig sind.

Ach ja, heftig geregnet hat es auch: aber es hat keinen wirklich interessiert.

Letzte Kommentare:

  • wiebke:

    so schön!

    die schwarz-weiß-fotos am anfang sind wie aus einer anderen welt.
    zauberhaft!!!

  • Remy:

    Splendid work Yvonne!

  • Johannes Fenn:

    Oh, Ja! Die Hochzeitsreportage in Aachen ist sehr gelungen!

  • Richard:

    wunderschöne Reportage Yvonne!


Womit fängt man an, wenn man das Vergnügen hat, von einer Traumhochzeit zu berichten? Hier fällt nicht nur der Text schwer, sondern auch die Auswahl der Bilder.  Dany und Goran – Ihr habt mich als eine der besten Entscheidungen für Eure Hochzeit bezeichnet – nun möchte ich Euch danken, dass ich diesen Tag für Euch festhalten durfte. Und das Beste: wir verlieren uns nicht aus den Augen, sondern sehen uns nächstes Jahr in Rom wieder!
Aber nun zu diesem Samstag im Juli. Goran bereitete sich in einem Hotelzimmer vor und erwartete mich gut gelaunt. Die beiden hatten die letzte Nacht getrennt voneinander verbracht und auch wenn beide nicht wirklich viel geschlafen haben, so wirkten sie ziemlich entspannt und voller Erwartung auf diesen großen Tag. Das freundschaftliche Verhältnis, welches bereits beim Engagementshooting zwischen uns entstanden ist, stellte sich sofort wieder ein und ich fühlte mich als Teil dieses besonderen Tages. Dany bereitete sich in ihrem gemeinsamen Zuhause mit Hilfe Ihrer Mutter und Ihrer Schwester vor und ich durfte ihren Traum eines Ankleidezimmers bewundern – Dany ich bin voller Neid!  Als Dany dann die Treppe hinunter ins Wohnzimmer schritt, warteten dort bereits viele Verwandte, die voller “Ahhhs” und “Ohhhs” die Braut begrüßten. Italienisches Gebäck füllte den Raum mit seinem Duft.

Vor der serbisch-orthodoxen Kirche warteten bereits Gorans Verwandte und Freunde und tanzten nach serbischer Art zur Musik. Warum gibt es so etwas nicht in unseren deutschen Traditionen? Eine orthodoxe Trauung zu begleiten hatte ich mir schon lange gewünscht und ich wollte genau diese Bilder entstehen lassen, die schon lange in meinem Kopf existierten.

Und falls noch jemand nach einer wirklich tollen Location mit großzügigen Räumlichkeiten sucht, dann sollte er sich in der historischen Stadthalle Wuppertal umsehen.  So emotional-temperamentvoll diese italienisch-serbische Hochzeit begann, so verlief auch die Feier. Es wurde viel getanzt, gelacht und nicht nur die Fotografin wird gedacht haben: “Schade, dass solche Tage so schnell vorbeigehen.”

Dany, darf ich diesen Blick von Dir lernen?

Letzte Kommentare:

  • Artur:

    Ganz große Klasse Yvonne !!!

  • Yvonne:

    Unglaublich super schön. Schwer hier ein Lieblingsbild zu finden…doch das letzte gefällt mir besonders – Aufteilung und Perspektive sind klasse, schön kreativ.

  • Birgit:

    Wiedermal ganz tolle Bilder, liebe Yvonne!

  • wiebke:

    ZauberZauberSchön!!!

    …wie immer…*seufz*
    deine arbeit wird sehr bewundert! sie hebt sich sehr von anderen ab.

  • Jennifer:

    Oh Yvonne, das sind wirklich mal wieder grossartige Fotos. Und mit deiner Beschreibung habe ich grad Lust auf Gebäck bekommen! Die Portraits im sitzen gefallen mir besonders gut neben den wunderschönen Momenten der Vorbereitungen und der Trauung die du wieder mal eingefangen hast.
    Viele Grüße,
    Jennifer

  • Mona:

    Wow, traumhafte Bilder von einem wunderschönen Brautpaar!
    Ganz toll gemacht! :-)

  • Markus L:

    Huihuih, die Bilder gefallen mir richtig gut! Die kirche an sich ist schon super, schoene umsetzungen, das mit den ringen und der gabel gefällt auch, ich frag mich jedoch nur… warum die beiden eine krone aufhatten… ?

    lg
    markus

  • Dorelies:

    Liebe Yvonne, die Bilder ganz ganz toll. Auch die eingefangende Stimmung ist fantastisch!!!! Gratuliere, hast du toll gemacht.
    lG Dorelies

  • Carsten:

    Stark!

    Viel mehr bleibt mir dazu nicht zu sagen.

    Falls Du irgendwann mal einen Assistenten für eine Hochzeit suchst, sag bescheid :)

    Gruß
    Carsten

  • Irina:

    WOW!

    Das sind wirklich eine der aller besten Hochzeitsbilder, die ich die letzte Zeit gesehen habe!
    Die Fotos sind einfach nur HAMMER!
    Jedes Bild strahlt perfektion und liebe am Detail/ Schnitt/ Bearbeitung!

    Das Brautkleid ist einfach nur umwerfendschön! – Irgendwie hab ich son ein Gefühl, dass man sowas in Deutschland gar nicht kriegt.

    Also: SUPER, SUPER, SUPER!!! – Weiter so!!!!

    LG
    Irina


Es war bisher der heisseste Tag des Jahres, das Termometer kam ziemlich nah an die 40 °C.  Doch wenn ich an den Hochzeitstag von Sophie und Moritz denke, werde ich nicht zuerst daran denken, sondern an wundervolle Deko-Ideen, kubanische Musik, die gleichzeitige Vorbereitung von drei temperamentvollen Schwestern,  Südamerika und eine herzliche, tanzbegeisterte Hochzeitsgesellschaft.

Sophie und Moritz hatten ziemlich klare Vorstellungen davon, wie ihre Hochzeitsfeier aussehen soll. Monate vor diesem Termin zeigten die beiden mir zwei Lagerhallen: “Hier werden wir feiern!”. Jeder, der diese Räumlichkeiten am Hochzeitstag sehen durfte, hatte nur eine ungefähre Vorstellung davon, wieviel Energie und Ideen die beiden da reingesteckt haben. Es war wirklich überwältigend und auch zugleich wunderbar passend zum Vintage-Stil, für den Sophie eine Schwäche hat. Für mich als Fotografin waren die Vorgaben für die Portraits der beiden traumhaft: sie wünschten sich natürlich wirkende Aufnahmen ohne Kitsch und passend zum Stil der Hochzeit.

Zu später Stunde erklangen kubanische Klänge von “Mayari Son” die gesamte Hochzeitsgesellschaft konnte sich dieser Stimmung nicht entziehen und tanzte ausgelassen zu südamerikanischen Rythmen. Die ecuadorianischen Wurzeln von Sophies Familie konnte man bei jedem Tanzschritt erkennen.


Es gibt Städte, für die man von Anfang an Sympathie empfindet. Münster, die Fahrradstadt,  gehört für mich zu diesen Orten.

Bereits morgens begleitete ich Sarah, ihre Schwester und auch ihre Schwägerin während des Stylings im Salon “Beleza“. Der Tag fing so an, wie jeder Hochzeitstag anfangen sollte – entspannt. Während sich Georg in der gemeinsamen Wohnung vorbereitete, wurde Sarah in ihrer elterlichen Wohnung von ihrer Schwester unterstützt, wo Georg sie kurz vor der Trauung das erste Mal als Braut sah. Nur wenige Meter Fußweg entfernt befindet sich die  St. Josef Kirche, in der Sarah und Georg getraut wurden.

Für die Feier hatten sich die beiden eine besonders schön gelegene Location ausgesucht: die Steverburg in Nottuln.

Alle Gästen genossen an diesem schönen warmen Sommerabend den teilweise offenen Festsaal der Steverburg. Und besonders nett habe ich den Chauffeur der beiden in Erinnerung, der sie in einem Mercedes-Oldtimer zur Location fuhr und sich liebevoll um das Brautpaar und die Fotografin gekümmert hat.

Frisur und Make-up: Salon Beleza

Location: Steverburg Nottuln

Letzte Kommentare:

  • Yvonne Zemke – Hochzeit in Münster | Hochzeitsfoto Blog:

    [...] Weitere Bilder dieser wundervollen Hochzeit gibt es wie immer in meinem Hochzeitsfotografie-Blog. [...]

  • Yvonne Köhne:

    Hallo Yvonne, auf diese Fotos aus der Nachbarschaft habe ich ja schon gewartet :o )
    Eine tolle Reportage mit vielen Highlights.
    Das Bild vor dem antiken Schrank und die Bilder sitzend auf der Straße mag ich besonders gern!

    Schöne Grüße aus Müster
    Yvonne

  • Vladi:

    Oh ja, ich mag Münster auch sehr! Im August dieses Jahres fotografiere ich übrigens auch eine Hochzeit in der Steverburg. Die Trauung findet jedoch in einer anderen Kirche statt. Bin gespannt :-)

    Die Bilder sind – wie gewohnt – toll geworden! Du musst mir unbedingt verraten, wie man vor (oder kurz nach (?)) der Trauung “seine” Braut im wunderschönen weißen Kleid auf dem Asphalt sitzend bekommt :-) !

    Grüße nach Moers
    Vladi

  • Jenny Grammes:

    Eine wirklich sehr, sehr schöne Reportage!

    Vor allem das Bild auf dem beide Sekt trinken finde ich besonders schön.
    Und (wie bisher bei ALLEN Reportage) der Bratustraußwurf.
    Toll eingefangen wie sich alle Hände in die Luft recken :-)

  • Isabell Terhardt:

    Ein Traum!!!

  • Jennifer:

    Sehr schöne Bilder Yvonne. Besonders die Vorbereitungen gefallen mir gut. Die Steverburg ist wirklich eine tolle Location. Da war ich diesen Sommer auch schon häufiger.

  • Remy:

    Great guys you capture there! I am a fan of your colours!


Bereits am frühen Morgen herrschte rege Betriebsamkeit im Kloster Johannisberg. Lilien standen in dicken Bündeln bereit für die Tischdeko, die letzen Handgriffe im Trausaal wurden vorgenommen, die Sonne schickte bereits ihre Strahlen über die Weinberge. Der Festsaal des Kloster ist eine besondere Erwähnung wert – die Klosterkirche bildete ein spektakuläres Ambiente für Steffis und Jörgs Hochzeitsfeier.

Mein Tag fing mit der Vorbereitung des Bräutigams an. Es herrschte fröhliche Aufgeregtheit und ich war hin und weg, wieviel Liebe und Aufmerksamkeit die beiden in ihre Hochzeit gesteckt hatten. Auch wenn ich schon ahnte, dass die standesamtliche Trauung die Ouvertüre für dieses Fest gebildet hatte. Jörg hat sich für sein Outfit auch gegen jeden Standard entschieden und seine persönliche Note gewählt. Steffi bereitete sich im Kloster vor und hier und da konnte man schon etwas von “pretty in pink” erahnen.

Steffi und Jörg haben sich für eine freie Trauung ganz nach ihren eigenen Vorstellungen entschieden. Auch hier haben die beiden ein gutes Händchen bei der Auswahl bewiesen und den “Marry Man” Christoph Sauer gebucht. Er hat der Trauung eine sehr individuelle und emotionale Note verliehen. Und nicht nur das, er war als Zeremonienmeister auch die gute Seele für den weiteren Verlauf des Tages. So konnten sich Steffi und Jörg ganz auf ihre Gäste und sich selbst konzentrieren und die Abstimmungen aller beteiligten Dienstleister passierte völlig reibungsfrei und harmonisch.

Und wer sich schon immer gefragt hat, ob ein Eröffnungstanz unbedingt klassisch sein muss, der wurde bei dieser Hochzeit vom Gegenteil überzeugt. Steffi und Jörg hatten eine Choreographie zu “Zucker” von Peter Fox einstudiert, die neue Maßstäbe in Sachen Hochzeitstanz gesetzt hat.

Im Verlaufe des Abends lagen Zigarren bereit, wurden Cocktails gemixt, die Band Soulmade lieferte die musikalische Begleitung und jeder der Gäste wusste – diese Hochzeit wird man nicht vergessen!


Location: Hotel Kloster Johannisberg

Musik: Soulmade

Trauung: Marry Man, Christoph Sauer

Hairstyling und Visagist: MW Komplettstyling

Dekoration: Vogelei Event Design

Cocktails: Mobiler Bar Servie

Letzte Kommentare:

  • Yvonne Zemke – Hochzeit im Rheingau | Hochzeitsfoto Blog:

    [...] Weitere Bilder dieser wunderbaren Hochzeit gibt es in meinem Hochzeitsfotografie-Blog [...]

  • Benni Wolf:

    Hey, super Fotos habt ihr da wiedergemacht. Besonders das vor-Vorletze und das wo sie einziehen gefallen mir.
    Weiter so.
    Gruß Benni

  • Remy:

    Fan, fan, fan as always! Great work, emotions, post processing, love it!


Zwei Wochen vor diesem Tag hatte ich Tina und Babak bereits bei Ihrer standesamtlichen Trauung am Rolandsbogen begleitet. Zu diesem zweiten Trauungstag hatte Babaks Familie  in liebevoller Arbeit eine persische Zeremonie für die beiden vorbereitet. Als Tina mich im November anrief und mir davon erzählte, musste ich mich erst einmal informieren. Eine persische Trauung – Liebe und Honig. Gar nicht so abwegig die Kombination, oder?  Eine große Verlobungsdecke geschmückt mit Zucker, Honig, Gebäck, dem Koran und Kerzen lag vor dem Brautpaar. Am Ende der Decke stand ein großer Spiegel, in dem sich das Brautpaar betrachten konnte. Eine Decke wurde über das Brautpaar gehalten und 4 glücklich verheiratete Frauen rieben Zucker über die beiden als Symbol des Glücks.

Ich denke, nicht nur ich, sondern auch viele Gäste empfanden bei dieser Zeremonie einen besonderen Zauber aus 1001 Nacht.

Das Schlosshotel Kommende Ramersdorf verfügte über ideale Räume für die Zeremonie, den Sektempfang und auch die Feier.  Bei schönem Wetter konnten Tinas und Babaks Gäste und auch deren Kinder das Gelände nutzen und abends das Barbecue noch lange genießen.

Frisur und Make-Up: Hairlounge No. 1

Location: Schlosshotel Kommende Ramersdorf


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