Es war ein heißer Sommertag, den Nele und Jan-Martin sich für ihre Hochzeit ausgesucht hatten.  Die beiden hatten in den letzten Wochen vor Ihrem großen Tag noch einmal die eine oder andere Aufregung erlebt – so haben sie mal eben die Feierlocation gewechselt. Ich weiß, ich wiederhole mich: letztendlich wird es immer genauso, wie es sein sollte!

Die Nacht vor ihrer Hochzeit verbrachten die beiden getrennt und so startete jeder ganz in Ruhe mit seiner Vorbereitung auf das große Fest. Familie und Freunde versammelten sich vor der Kirche St. Laurentius in Mülheim Mintard und warteten gemeinsam mit dem Bräutigam auf das Eintreffen der Braut. Der Auftritt ist Dir gelungen Nele!

Gerade als wir mit den Portraits begonnen hatten, wurde es dunkel  und ein Gewitter kündigte sich an – kein Grund für uns drei unsere Pläne zu ändern: der Himmel bekam diese besondere Verfärbung und bildete einen tollen Kontrast zu den beiden. Selbst der Regen tat dann keinen Abbruch und so konnte das entstehen, was die beiden sich so gewünscht hatten: tolle Portraits!

Location: Lederfabrik, Mülheim an der Ruhr


Nachdem Steffi und Jörg mir einige Details Ihrer zwei Hochzeitstage geschickt hatten, wusste ich bereits, dass mir ein ganz besonderes Wochenende bevorsteht. Hier hatte ein Paar mit unendlicher Liebe für das Detail Ihr Hochzeitswochenende geplant.

So machte ich mich an diesem Freitag im Juni auf den Weg ins Rheingau. Begrüßt wurde ich mit strahlendem Wetter, beeindruckenden Weinbergen und einer liebevollen Hochzeitsgesellschaft. Der Tag sollte ganz im Stil der amerikanischen 50er Jahre stehen. So hatten Steffi, Jörg und auch die Gäste nicht nur ihr Outfit danach ausgerichtet…. ein rosafarbener Cadillac fuhr die beiden auf den Hof des Schlosses Vollrads, wo die beiden standesamtlich getraut wurden.

Nach einem amerikanischen Diner – was auch sonst? – verabschiedete ich mich von den beiden aber nur bis zum nächsten Tag. Und wer denkt, dass dies eine ganz besondere Idee für einen solchen Tag war, der darf schon gespannt sein auf die freie Trauung der beiden.

Ich hatte ja bereits ein Bild der beiden vorab gepostet – “The real thing”. Der Titel war nicht ganz meine Idee, sondern ich habe mich an die Inschrift der Ringe erinnert: “There’s nothing like…. the real thing”.

Letzte Kommentare:

  • Stefan von Schnewoli - Wir machen Film:

    Sehr geiles shooting. Ich steh ohnehin auf deine Schuhbilder (wann gibt es da mal wieder ein Best of?), aber die Serie hat wirklich was besonders. Weitermachen…

    LG
    Stefan


Habe ich während unserer Telefonate vor der Hochzeit noch ein ganz entspanntes Brautpaar erlebt, so war der eigentliche Hochzeitstag doch recht aufregend für Susanne und Marc. Wie so oft räumte der Bräutigam das Feld und bereitete sich im Elternhaus vor, während im gemeinsamen Haus alle möglichen Kartons, Tüten und auch Verwandte und Freunde eintrudelten. Man blickt auf die Uhr…. noch viel Zeit…. ganz ruhig. Nun ist es an der Zeit, dass der Hairstylist/Visagist seine Arbeit tut. “Wie spät ist es?” , ist eindeutig die am häufigsten gestellte Frage. Dann bewundern alle Anwesenden die Braut und man stellt fest: “Wer hat an der Uhr gedreht,…?” Nun werden alle helfenden Hände benötigt. Die Wäsche, das Kleid, die Schuhe, der Schmuck, etwas Parfum? Aber auch an den Anwesenden wird noch das Eine oder Andere zurechtgerückt… jetzt kann es losgehen. Und ich glaube, es war ungefähr dieser Zeitpunkt, zu dem Susanne nicht mehr verbergen konnte, ziemlich aufgeregt zu sein.

Viele Blumenmädchen warteten schon gespannt auf die Braut, während der Bräutigam in der Kirche wartete, auch sie hatten an diesem Tag eine wichtige Aufgabe. Hätte Susanne in diesem Moment nicht gewusst, dass Marc bereits ungeduldig auf sie wartet – ich glaube sie wäre fast umgedreht. Und genau diese Aufregung, diese Nervosität gehört zu einem Hochzeitstag wie das Lachen und das Weinen, die Musik und der Tanz.

Es war schon ein ganz besonderes Gefühl als Susanne und Marc zum Sektempfang mittels eines Krans auf die Terrasse des Hotels Vierjahreszeiten in Iserlohn abgesetzt wurden, während ein Flugzeug ein Banner über den Himmel zog “Marc und Susanne, alles Gute zur Hochzeit!!”

Für die musikalische Stimmung sorgte die Band “Saxvibes” – wer noch eine Band und ein Faible für Saxophon hat…. das ist ein guter Tipp. Mich würde es freuen, sie auf einer meiner nächsten Hochzeiten wieder anzutreffen.

Location und Catering: Hotel Vier Jahreszeiten Iserlohn
Band:  Saxvibes

Letzte Kommentare:

  • Paulina:

    Einfach nur traumhafte Fotos.

  • Wynn:

    Da hast du wieder wunderschöne Momente erwischt. Das Glück der beiden strahlt regelrecht aus ihren Augen und verzaubert den Betrachter.

  • Senta Schindler:

    Superschöne Bilder, besonders die Portraits im Auto und im Grünen sind so verträumt. Wunderschön!


Diese Hochzeit war für mich etwas Besonderes – eine Reise in meine 2. Heimat Tirol.  Dass mich Österreich aber mit so einem Wetter begrüßen musste, fand ich nun nicht wirklich nett: 6 °C, Regen, trüb. Und doch sind diese Aufnahmen ein guter Beweis dafür, dass der Sonnenschein nur einen ganz kleinen Anteil an einer wundervollen Hochzeit und entsprechenden Aufnahmen hat.

Denise und Jürgen habe ich bereits in der Weihnachtszeit besucht, als ich gerade in der Nähe im Skiurlaub war. Schon da erzählten Sie mir, dass sie sich für die Feier etwas ganz Anderes als das Übliche ausgesucht hatten – ein Holzsägewerk ! Somit war auch gleich klar, welche Kombination ich für die Ringshots wählen würde.

Ganz entspannt fing der Tag mit der Vorbereitung der Braut und des Bräutigams an, die Trauung fand im Benediktinerstift St. Georgenberg statt. Nach der “Abgabe” (ein kleiner Empfang nach der Trauung mit Wein und Brot) machte sich die Hochzeitsgesellschaft auf den Weg nach Fügen. Begrüßt wurden sie von einer Musikkapelle und Marketenderinnen, an denen selbst ich nicht vorbei kam, ohne einen Obstler zu trinken. An dieser Stelle muss ich Jürgen noch einmal danken, der Denise überredet hat, noch ein paar Aufnahmen auf dem Platz des Sägewerkes zu machen. Bräutigame werden oft unterschätzt!

Im weiteren Verlauf des sehr turbulenten und fröhlichen Abends, der von der  Band “Ratbatblue” begleitet wurde, gab es für mich noch ein Debut: ich begleitete die Brautentführung, musste mit einem fremden – aber netten  - Mann tanzen und stiftete die Braut an, Anhalterin zu spielen, um wieder zurückzukehren. Da hat mich meine alte Heimat dann nicht enttäuscht: ein Auto blieb stehen, machte spontan Platz auf der Rückbank und fuhr uns zurück zur Feierlocation. Ich bin mir nicht sicher, ob das bei uns in Deutschland so spontan funktionieren würde.

Fazit: in Tirol kann man tolle Hochzeiten feiern und ich würde mich freuen, mich bald wieder auf den Weg dorthin machen zu dürfen.

An den Wänden des Treppenhauses im Holzsägewerk standen verschiedene Weisheiten, diese erschien mir sehr passend für den gelungenen Start der beiden in eine gemeinsame Zukunft.

Letzte Kommentare:

  • Mona:

    Ganz tolle Bilder :-)
    Und was für ein Zufall, wir haben im Mai auch eine Hochzeit beim Binder Holz und anschliessend in der Sichtbar begleitet :-)

    lg Mona

  • Yvonne Köhne:

    Hallo Yvonne, mal wieder tolle Bilder. Die Holzwerkserie gefällt mir besonders gut. Sehr schön auch der Kuss vor der alten Tür. Gruß aus Münster Yvonne


Astrid und André durfte ich 2008 als Gäste bei der Hochzeit von Britta und Martin kennenlernen. Natürlich freute es mich sehr, dass die beiden sich sofort an mich erinnert haben, als sie mit ihren eigenen Hochzeitsplanungen begonnen hatten. Britta und Martin waren natürlich bei dieser Hochzeit auch dabei – dieses Mal als Gäste.

Astrid bereitete sich in ihrem Elternhaus vor und wurde anschließend von ihrem stolzen Vater in die Kirche begleitet, wo André schon ziemlich aufgeregt auf sie wartete.  Nach der Trauungszeremonie und vielen Glückwünschen stieg das Paar in einen Jaguar MK II aus dem Jahr 1964 und fuhr nach Willich zum Kaiserhof, wo bis in die Nacht gefeiert wurde.

Dass Astrid und André bereits jetzt ein eingespieltes Team sind, konnte man bereits auf der Tanzfläche erkennen. So manch ein Gast wird beeindruckt gewesen sein – da bin ich mir sicher!

Location: Kaiserhof

Visagistin: Alexandra Haack

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  • Remy:

    awesome work!


Nur noch wenige Wochen trennen die beiden von Ihrem Hochzeitstag. Wir warteten schon sehnsüchtig auf den Frühling, als wir den Termin für das Engagementshooting vereinbart haben. Auch wenn die ersten Bäume bereits blühten, so war es doch noch etwas kühler als wir es uns gewünscht hätten.

Astrid und André  habe ich auf einer Hochzeit von Freunden vor knapp zwei Jahren kennengelernt. Es ist für mich immer etwas ganz Besonderes, Hochzeitsgäste später bei Ihrer eigenen Hochzeit zu begleiten. Ich denke, ein schöneres Kompliment für seine Arbeit kann ich Fotograf sich nicht wünschen. Und so wie ich die beiden kennengelernt habe, wird dieser Tag im Mai auch bei ihren Gästen in ganz besonderer Erinnerung bleiben.


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