Womit fängt man an, wenn man das Vergnügen hat, von einer Traumhochzeit zu berichten? Hier fällt nicht nur der Text schwer, sondern auch die Auswahl der Bilder.  Dany und Goran – Ihr habt mich als eine der besten Entscheidungen für Eure Hochzeit bezeichnet – nun möchte ich Euch danken, dass ich diesen Tag für Euch festhalten durfte. Und das Beste: wir verlieren uns nicht aus den Augen, sondern sehen uns nächstes Jahr in Rom wieder!
Aber nun zu diesem Samstag im Juli. Goran bereitete sich in einem Hotelzimmer vor und erwartete mich gut gelaunt. Die beiden hatten die letzte Nacht getrennt voneinander verbracht und auch wenn beide nicht wirklich viel geschlafen haben, so wirkten sie ziemlich entspannt und voller Erwartung auf diesen großen Tag. Das freundschaftliche Verhältnis, welches bereits beim Engagementshooting zwischen uns entstanden ist, stellte sich sofort wieder ein und ich fühlte mich als Teil dieses besonderen Tages. Dany bereitete sich in ihrem gemeinsamen Zuhause mit Hilfe Ihrer Mutter und Ihrer Schwester vor und ich durfte ihren Traum eines Ankleidezimmers bewundern – Dany ich bin voller Neid!  Als Dany dann die Treppe hinunter ins Wohnzimmer schritt, warteten dort bereits viele Verwandte, die voller “Ahhhs” und “Ohhhs” die Braut begrüßten. Italienisches Gebäck füllte den Raum mit seinem Duft.

Vor der serbisch-orthodoxen Kirche warteten bereits Gorans Verwandte und Freunde und tanzten nach serbischer Art zur Musik. Warum gibt es so etwas nicht in unseren deutschen Traditionen? Eine orthodoxe Trauung zu begleiten hatte ich mir schon lange gewünscht und ich wollte genau diese Bilder entstehen lassen, die schon lange in meinem Kopf existierten.

Und falls noch jemand nach einer wirklich tollen Location mit großzügigen Räumlichkeiten sucht, dann sollte er sich in der historischen Stadthalle Wuppertal umsehen.  So emotional-temperamentvoll diese italienisch-serbische Hochzeit begann, so verlief auch die Feier. Es wurde viel getanzt, gelacht und nicht nur die Fotografin wird gedacht haben: “Schade, dass solche Tage so schnell vorbeigehen.”

Dany, darf ich diesen Blick von Dir lernen?

Letzte Kommentare:

  • Artur:

    Ganz große Klasse Yvonne !!!

  • Yvonne:

    Unglaublich super schön. Schwer hier ein Lieblingsbild zu finden…doch das letzte gefällt mir besonders – Aufteilung und Perspektive sind klasse, schön kreativ.

  • Birgit:

    Wiedermal ganz tolle Bilder, liebe Yvonne!

  • wiebke:

    ZauberZauberSchön!!!

    …wie immer…*seufz*
    deine arbeit wird sehr bewundert! sie hebt sich sehr von anderen ab.

  • Jennifer:

    Oh Yvonne, das sind wirklich mal wieder grossartige Fotos. Und mit deiner Beschreibung habe ich grad Lust auf Gebäck bekommen! Die Portraits im sitzen gefallen mir besonders gut neben den wunderschönen Momenten der Vorbereitungen und der Trauung die du wieder mal eingefangen hast.
    Viele Grüße,
    Jennifer

  • Mona:

    Wow, traumhafte Bilder von einem wunderschönen Brautpaar!
    Ganz toll gemacht! :-)

  • Markus L:

    Huihuih, die Bilder gefallen mir richtig gut! Die kirche an sich ist schon super, schoene umsetzungen, das mit den ringen und der gabel gefällt auch, ich frag mich jedoch nur… warum die beiden eine krone aufhatten… ?

    lg
    markus

  • Dorelies:

    Liebe Yvonne, die Bilder ganz ganz toll. Auch die eingefangende Stimmung ist fantastisch!!!! Gratuliere, hast du toll gemacht.
    lG Dorelies

  • Carsten:

    Stark!

    Viel mehr bleibt mir dazu nicht zu sagen.

    Falls Du irgendwann mal einen Assistenten für eine Hochzeit suchst, sag bescheid :)

    Gruß
    Carsten

  • Irina:

    WOW!

    Das sind wirklich eine der aller besten Hochzeitsbilder, die ich die letzte Zeit gesehen habe!
    Die Fotos sind einfach nur HAMMER!
    Jedes Bild strahlt perfektion und liebe am Detail/ Schnitt/ Bearbeitung!

    Das Brautkleid ist einfach nur umwerfendschön! – Irgendwie hab ich son ein Gefühl, dass man sowas in Deutschland gar nicht kriegt.

    Also: SUPER, SUPER, SUPER!!! – Weiter so!!!!

    LG
    Irina


Was macht man, wenn man eigentlich in Düsseldorf lebt, seine Hochzeit aber in seiner ursprünglichen Heimat Korea feiert und auf einmal eine Fotografin findet, deren Aufnahmen einem wirklich gefallen. Der erste Gedanke wäre wohl: man nimmt sie mit nach Korea. Der nächste Gedanke – und darauf läuft es hinaus – ist mindestens so gut wie der erste: man macht ein ausgiebiges Engagementshooting und nimmt die Aufnahmen mit nach Korea für eine Slideshow.

Und so verfolgten wir drei den Wetterbericht im Juli und trafen uns Ende des Monats. Ich wartete auf die beiden an der Kaiserpfalz in Kaiserswerth – wir hatten uns noch nie zuvor gesehen – und dann kamen sie strahlend auf mich zu. Was mein erster Gedanke war: Wow! – was für ein Styling! Und so verbrachten wir den Abend gemeinsam, unterhielten uns über Hochzeiten in Deutschland und Korea, über ihre Liebe zur klassischen Musik, über Ähnlichkeiten der Fotografie mit der Musik und ganz nebenbei entstanden Aufnahmen, die mich noch heute lächeln lassen. Nachdem das Licht uns mit den letzten Strahlen verwöhnt hatte, gab es zur Belohnung für uns drei noch eine Currywurst im Curry.

Ein Wehmutstropfen bleibt: nachdem ich die beiden kennengelernt habe, wäre ich wirklich gerne mit nach Korea geflogen.

Letzte Kommentare:

  • Yvonne:

    Die Bilder sind wunderschön. Wirklich schade, dass es keine Fortsetzung gibt…
    Die Liebe der Beiden sieht man ganz deutlich – ein schönes Paar.

  • Kathrin:

    Pure Begeisterung! Ich bin sprachlos und kann es gar nicht wirklich beschreiben. Großartig.


Letzte Kommentare:

  • Kristin:

    Das 2. Bild ist der Hammer!!!

  • Christian:

    Wow, sehr beeindruckend ist die Kirche. Wir hatten am 3.7. bei unserer Hochzeit auch weit über 30°. Teilweise musste ich ganz schön “kämpfen” ;) …aber knapp 40°…puh, der kälteste Raum ist dann wohl die Kirche oder der Kühlraum im Restaurant.
    Wird da links im Bild auch ein Video gemacht?
    VG
    Christian


Das mag ich sehr …

Juli 28, 2010

… und mehr davon folgen nach der nächsten Hochzeit.

Letzte Kommentare:

  • Wales Wong:

    Fantastic work! Very editiorial too. Found you on the creativeLIVE chat today! =)

  • Kelvin:

    Really nice! What is your equipment?


Es war ein heißer Sommertag, den Nele und Jan-Martin sich für ihre Hochzeit ausgesucht hatten.  Die beiden hatten in den letzten Wochen vor Ihrem großen Tag noch einmal die eine oder andere Aufregung erlebt – so haben sie mal eben die Feierlocation gewechselt. Ich weiß, ich wiederhole mich: letztendlich wird es immer genauso, wie es sein sollte!

Die Nacht vor ihrer Hochzeit verbrachten die beiden getrennt und so startete jeder ganz in Ruhe mit seiner Vorbereitung auf das große Fest. Familie und Freunde versammelten sich vor der Kirche St. Laurentius in Mülheim Mintard und warteten gemeinsam mit dem Bräutigam auf das Eintreffen der Braut. Der Auftritt ist Dir gelungen Nele!

Gerade als wir mit den Portraits begonnen hatten, wurde es dunkel  und ein Gewitter kündigte sich an – kein Grund für uns drei unsere Pläne zu ändern: der Himmel bekam diese besondere Verfärbung und bildete einen tollen Kontrast zu den beiden. Selbst der Regen tat dann keinen Abbruch und so konnte das entstehen, was die beiden sich so gewünscht hatten: tolle Portraits!

Location: Lederfabrik, Mülheim an der Ruhr


Nachdem Steffi und Jörg mir einige Details Ihrer zwei Hochzeitstage geschickt hatten, wusste ich bereits, dass mir ein ganz besonderes Wochenende bevorsteht. Hier hatte ein Paar mit unendlicher Liebe für das Detail Ihr Hochzeitswochenende geplant.

So machte ich mich an diesem Freitag im Juni auf den Weg ins Rheingau. Begrüßt wurde ich mit strahlendem Wetter, beeindruckenden Weinbergen und einer liebevollen Hochzeitsgesellschaft. Der Tag sollte ganz im Stil der amerikanischen 50er Jahre stehen. So hatten Steffi, Jörg und auch die Gäste nicht nur ihr Outfit danach ausgerichtet…. ein rosafarbener Cadillac fuhr die beiden auf den Hof des Schlosses Vollrads, wo die beiden standesamtlich getraut wurden.

Nach einem amerikanischen Diner – was auch sonst? – verabschiedete ich mich von den beiden aber nur bis zum nächsten Tag. Und wer denkt, dass dies eine ganz besondere Idee für einen solchen Tag war, der darf schon gespannt sein auf die freie Trauung der beiden.

Ich hatte ja bereits ein Bild der beiden vorab gepostet – “The real thing”. Der Titel war nicht ganz meine Idee, sondern ich habe mich an die Inschrift der Ringe erinnert: “There’s nothing like…. the real thing”.

Letzte Kommentare:

  • Stefan von Schnewoli - Wir machen Film:

    Sehr geiles shooting. Ich steh ohnehin auf deine Schuhbilder (wann gibt es da mal wieder ein Best of?), aber die Serie hat wirklich was besonders. Weitermachen…

    LG
    Stefan


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