Sachen gibts…

Dezember 14, 2009

Ich freue mich eigentlich immer über Komplimente über meine Arbeit. Manchmal allerdings treibt das seltsame Blüten. So entdecke ich durch Zufall, dass ein Fotostudio aus dem weiteren Umkreis sehr angetan von meiner Arbeitsweise war. So sehr, dass sie gleich ganze Blogartikel von mir in ihren FAQs untergebracht haben. “Denn wenn ich schon genauso arbeiten will, warum soll ich mir die Mühe machen, etwas Eigenes dazu zu schreiben”, werden sie sich wohl gedacht haben. Und so fiel auch die knappe Reaktion auf meine Bitte aus, das doch bitte zu entfernen (was sie leider nur teilweise mittlerweile gemacht haben) und die eigene Leistung auch mit ihren eigenen Worten zu beschreiben: das müsse ich doch wohl als Kompliment sehen. Was mir verständlicherweise nicht ganz leicht fällt.

Warum ich das hier veröffentliche, mag sich jemand fragen? Weil es viel mit mir und meiner Auffassung von Kreativität zu tun hat. Mir ist es wichtig, mich, meine Persönlichkeit und Individualität in meine Arbeit einzubringen. Und zwar immer und überall. Dazu gehört auch, dass ich mir selbst Gedanken mache, wie ich meine Arbeit beschreibe – denn alles andere wäre nicht echt. Natürlich habe auch ich wie jeder Mensch meine Inspirationsquellen, aber genau darum geht es: um den Unterschied zwischen Inspiration und unkreativer Kopie.

Wenn also jemand auf eine Seite stößt, auf der Texte aus meinem Blog Wort für Wort unter einem anderen Namen wiederzufinden sind, so sollte das ein Anlaß zum kurzen Nachdenken sein.  Zumindest ich – und auch meine Kollegen der Hochzeitsfotografen Deluxe und viele andere wirklich kreative Kollegen – schreibe meine Texte selbst.

Yvonne Zemke

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